–  Ein Plädoyer für den siderischen Zodiak

 

Artikel, veröffentlicht in der Zeitschrift „Meridian”, Nr.1 / 2004.

 

Die Nummer 6 des „Thesenpapiers astrologischer Vereinigungen", enthält den Satz: „Die in Jahrtausenden gewonne Erfahrung hat ... gezeigt, dass die Stellung der Gestirne unseres Sonnensystems im tropischen Tierkreis zu treffenderen Aussagen führt." Abgesehen davon, dass die hier aufgeführten Jahrtausende eine beschönigende Übertreibung darstellen, muss diese Aussage zunächst als Vorurteil gewertet werden. Es sei denn, man will die mindestens ebenso lange Erfahrung von Astrologen, die den siderischen Tierkreis zugrundelegen, einfach ignorieren, oder man meint, ihre Aussagen seien weniger treffend. Die hier behauptete „Erfahrung" würde voraussetzen, dass Astrologen Aussagen aufgrund beider Tierkreise verglichen haben – und das dürfte wohl sehr selten der Fall sein.
Neuere Erkenntnisse über die Ursprünge der Zodiaks sowie das zunehmende Interesse für die indische Astrologie werfen aber die Frage auf, inwiefern der im Abendland verbreitete tropische oder aber der siderische Tierkreis als Grundlage der Horoskopdeutung dienen sollte - oder beide.

Tropischer und siderischer Tierkreis bestehen beide aus 12 gleich grossen Abschnitten der Ekliptik, Tierkreiszeichen genannt. Der Unterschied liegt zunächst nur darin, dass ihre Sequenz einen unterschiedlichen Ausgangspunkt hat. Der tropische Tierkreis beginnt am Frühlingspunkt. Der siderische Tierkreis steht fest in Bezug auf den Sternenraum, der das Sonnensystem umschliesst. Die siderischen Zeichen beherbergen auch die Sternbilder, die die Namen Widder, Stier, Zwillinge etc. tragen.

siderischBedingt durch die Kreiselbewegung die Erdachse in 25770 Jahren wandert der Frühlingspunkt rückläufig durch den siderischen Tierkreis (1° je 71,58 Jahre). Wir nennen diese Bewegung Präzession (Abb.1). Vor ungefähr 1670 Jahren deckten sich beide Tierkreise, sodass der Anfang von Widder im tropischen Zodiak – der Frühlingspunkt - mit dem Anfang von Widder im siderischen Tierkreis übereinstimmte. Heute besteht zwischen den Zeichenanfängen beider Tierkreise ein Abstand – Ayanamsa genannt - von etwa 23°21'1.

Man könnte nun davon ausgehen, dass beide Tierkreise ihre Relevanz haben und unterschiedliche Ebenen der Wirklichkeit symbolisch abbilden. Diesen Ansatz halte ich auch für sehr vernünftig. Das Problem ist, dass beide Traditionen – die indisch-siderische und die westlich-tropische - exakt dieselben Zuordnungen zu den Zeichen postulieren. Für den vedischen Astrologen wird etwa das Zeichen Widder den impulsiven, tatkräftigen Charaktertyp darstellen, es wird das Haus des Mars und die Erhöhung der Sonne sein, es wird als Feuerzeichen verstanden etc., genau so wie der westliche, tropische Widder. Bloß dass sich dieser Widder weitgehend mit dem siderischen Zeichen Fische deckt, während der Widder, den die Inder meinen, gleichermaßen mit dem hieseigen Stier zusammenfällt.

So gesehen entstehen Widersprüche: Ist nun diese Venus in Waage und im Domizil, oder in Jungfrau und im Fall? Ist der Aszendentherrscher Saturn oder Jupiter? Und wie wären diese Diskrepanzen zu deuten? Der aufkommende Zweifel mag zunächst verunsichern. Auf die Dauer aber wird die Astrologie glaubwürdiger, wenn Sie sich diesem Widerspruch ernsthaft stellt, statt das Problem auszublenden.

Um sich dieser brisanten Frage zu stellen reicht es nicht, lediglich die Sonnenzeichen zu vergleichen und zu sagen: „Ich ein Stier? – Nie im Leben!" Bekanntlich fällt es uns sehr schwer, liebgewonnene Konzepte und Bilder, mit denen wir uns identifizieren, loszulassen. Aber keine Angst, ob Sie nun Widder oder Fische sind, sie bleiben trotzdem Sie selbst. Vergessen Sie das nicht!

Bevor man ein Urteil fällt, sollte man sich auch die Mühe machen, möglichst viele Horoskope eingehend zu analysieren und die Ergebnisse zu vergleichen. Ich persönlich bin dabei – zu meiner eigenen Verblüffung - zu dem Schluss gekommen, dass die Regeln der taditionellen klassischen Astrologie (diese Adjektive sind wichtig!) mit dem siderischen Zodiak zu deutlich treffenderen Aussagen führen, und arbeite seit über zwei Jahren ausschliesslich mit diesem Tierkreis. Was nicht bedeuten muss, dass der tropische deshalb irrelevant wird.

Zwei Umstände machen eine Verifizierung astrologischer Aussagen nicht gerade leicht: zum einen stellt Astrologie ein komplexes Modell dar, das kaum von einem Astrologen in seiner Gesamtheit erfasst wird. Das Abwägen der verschiedenen Faktoren sorgt für Überschneidungen, welche eindeutige Aussagen oft schwer machen. Zweitens haben wir es mit einer Symbolsprache zu tun, und Symbole verweisen auf das Wesentliche, auf etwas, wovon wahrgenommene Realität immer nur eine Spielart ist. Und mal ganz abgesehen von astrologischen Aussagegrenzen ist das Leben viel fliessender und kreativer, als es jede Aussage eines Horoskops voll erfassen könnte. Dadurch ergeben sich Interpretationsspielräume. Auf der anderen Seite liefert die klassische Astrologie sehr stringente Regeln, um zu einer astrologischen Aussage zu gelangen.

Es ist davon auszugehen dass - bei aller Orientierung an überliefertem Wissen - AstrologInnen im Laufe der Zeit dasjenige hervorheben, was stimmiger und prägnanter erscheint. Andererseits sorgen die angeführten „Unschärfequellen" dafür, dass astrologische Modelle lange bewahrt werden können, obwohl sie eigentlich nicht mehr so recht „funktionieren".

Wenn nun die im Laufe der Zeit sich herauskristallisierenden Prägnanzen ein Indiz dafür sind, was am astrologischen Modell als „funktionierend" wahrgenommen wird und was nicht, dann fällt auf, dass die westliche Astrologie der letzten 500 Jahre in zunehmendem Maße bestimmte Elemente wie etwa die Aspektlehre weiter entwickelt hat, während das tradierte Wissen über den Tierkreis allmählich demontiert wurde: Feinere Unterteilungen des Tierkreises wurden aufgegeben, und das in der klassischen Astrologie so zentrale Konzept der Planetenwürden ist teilweise obsolet geworden2.

Aber welche Rolle spielte denn der Tierkreis ursprünglich in der Astrologie? Ich möchte hier kurz die wichtigsten Punkte benennen. Dabei werde ich in erster Linie die griechischen Meister Dorotheus von Sidon und Vettius Valens heranziehen. Dorotheus' Carmen astrologicum3 (1.Jahrh. n.Chr.) ist die wichtigste Referenz für die spätere arabische Astrologie, und die sehr aufschlussreiche Anthologie des Vettius Valens4 enthält u.a. die grösste Sammlung antiker Horoskopbeispiele.

• Die Tierkreiszeichen begründen das klassische Häusersystem.

Die alten Astrologen benutzten das System ganzer Zeichen, wonach das Zeichen, in dem der Aszendent steht, das erste Haus bildet, das nächste Zeichen das zweite Haus, etc. Steht zum Beispiel der Aszendenten auf 18° Fische und die Sonne auf 6° Fische - also deutlich über dem Horizont und im zwölften Haus nach Placidus oder GOH – so wäre die Sonne im ersten Haus (Fische), das ganze Zeichen Widder - Haus des Mars - würde das zweite Haus bilden, Stier das dritte Haus usw. Damit löst sich die scheinbare Doppeldeutigkeit des Begriffs „Haus" auf5. Es handelt sich um dasselbe Häusersystem, das bis heute in der vedischen Astrologie üblich ist, und neben dem Alcabitiussystem auch in der arabischen Astrologie im Gebrauch war.

• Aspekte beruhen auf Zeichenabständen

Ursprünglich wurden die Aspekte als Zeichenabstände verstanden, unabhängig von der Gradzahl. Vettius Valens benutzt ständig solche Aspekte per Zeichen, und auch in Beispielen anderer Autoren wie Hephaistios von Theben6 (4.Jahrh.n.Chr.) wird dies sehr deutlich. Wir finden also auch hier eine deutliche Parallele zu der indischen Astrologie, nur dass die Inder teilweise andere Zeichenabstände als Aspekte definieren.

• Die Zeichen werden in erster Linie als Planetenwürden definiert.

In der klassischen Astrologie bilden die fünf Planetenwürden, insbesondere Domizile und Erhöhungen, einen entscheidenden Faktor der Horoskopdeutung. Die übrigen Würden heissen Grenzen, Triplizitäten und Dekanate.

Der Herrscher wird als der Faktor angesehn, der den Charakter des Zeichens maßgeblich prägte. Wenn etwa Valens u.a. Eigenschaften wie „beharrlich, ungläubig, anklagend, widerwillig"7 mit Wassermann assoziiert, oder Ibn Ezra dieses Zeichen als „Signifikator für Ausgegrenzte und Traurige, für Seeleute, Räucherer und Gerber"8 beschreibt, so ist die Signatur des Saturn nicht zu übersehen. (Es gibt übrigens – trotz allgemeiner Übereinstimmung der Symbolik – interessante Bedeutungsverschiebungen zwischen den Zeichen, wie sie heute wahrgenommen werden, und den alten Zuordnungen; so findet man etwa bei Wassermann Eigenschaften, die teilweise in den heutigen Fische-Beschreibung mitschwingen.)

Die Würden sind für die Einschätzung der Stärke eines Planeten von grosser Bedeutung. Ausserdem ist die Herrschaft eines Planeten über eines der 12 Häuser der zentrale Faktor für die Beurteilung des entsprechenden Lebensbereichs.

Dies alles ist in der indischen Astrologie ebenfalls eine viel grössere Selbstverständlichkeit als in der modernen abendländischen Praxis.

• Die Zeichen liefern wichtige Schlüssel für prognostische Techniken

Vor allem Vettius Valens beschreibt mehrere prognostische Methoden, die auf den Tierkreiszeichen basieren. Ein Beispiel ist der Herrscher des Lebensjahres, der bei der klassischen Interpretation von Solaren ziemlich wichtig ist, und durch die Folge der Zeichenherrscher ermittelt wird. Eine weitere Technik bestand darin, dass die unterschiedlichen Planetengrenzen in Abhängigkeit von der Direktion des Aszendenten die Herrscher über Lebensphasen lieferten. Die Grenzen der Planeten sind fester Bestandteil des Tierkreises.

Stellen wir die moderne westliche Astrologie der klassischen gegenüber, so ergibt sich:

1. Die heute verwendeten Häusersysteme sind im Prinzip unabhängig von den Zeichen. Es ist möglich, ein placidianisches Häuserhoroskop zu berechnen, das völllig des Tierkreises entbehrt9.

2. Durch die Anwendung von Orben und die Unterscheidung von separativen und applikativen Aspekte erfolgt ebenfalls eine Loslösung vom Tierkreis, vor allem wenn auch noch Aspekte über Zeichengrenzen hinweg Gültigkeit behalten. Eine weitere Entwicklung bilden Feinaspekte und Halbsummen.

3. Die Domizile der Planeten haben bei vielen AstrologInnen deutlich an Bedeutung verloren, oder werden gar nicht mehr in Betracht gezogen. Das gilt umso mehr für die übrigen Würden. Die westliche Astrologie leitet die Bedeutung der Zeichen viel mehr von den Elementen und Kreuzen ab als von den Domizilen. Auf der anderen Seite werden die klassischen Domizile immer wieder neu entdeckten Planeten oder Planetoiden zugeordnet, was zu einer weiteren Auflösung des alten Systems führt.

4. Phasensysteme, die auf dem Tierkreis beruhen, sind heute im Abendland so gut wie unbekannt.

abb 2Die daraus resultierenden Errungenschaften der westlichen Astrologie sind zweifellos bereichernd. Inzwischen tendiere ich auch zu der Auffassung, dass AstrologInnen, die etwa die Würden für obsolet halten, durchaus etwas „richtiges" wahrnehmen. Die Frage stellt sich aber, ob etwa die Erhöhungen oder Domizile der Planeten insgesamt nichts taugen – womit das gesamte klassische Sytem regelrecht zusammenbricht - oder ob sie lediglich mit dem tropischen Zodiak schwer vereinbar sind.

An dieser Stelle möchte ich kurz ein Paar wichtige historische Fakten aufzählen (Abb. 2):

1. Die reguläre Einteilung der Sonnenbahn in zwölf gleich große Abschnitte ist spätestens seit dem 6. Jahrh. in Mesopotamien belegt, und wurde siderisch aufgefasst: Babylonische Astronomen legten z.B. den Frühlingspunkt auf 10° des Zeichens Widder fest, später auf 8° Widder. Sie verwendeten also einen siderischen Tierkreis und berechneten, wo sich der Frühlingspunkt in diesem Tierkreis befand. Die Sternbilder und ihre Symbolik sind zudem erheblich älter.

2. Die hellenistischen Astrologen behaupten, sie hätten ihre Wissenschaft von den Chaldäern und Ägyptern gelernt. Es ist also davon ausgehen, dass die von den Griechen tradierte Astrologie ursprünglich auf dem siderischen Zodiak beruhte.

3. Griechische und indische Astrologie sind Zweige einer selben Tradition. In den Jahrhunderten nach Alexander dem Großen konnte die hellenistische Wissenschaft problemlos bis nach Indien vermittelt werden, und umgekehrt. Man findet z.B. unter den technischen Begriffen der vedischen Astrologie eine Reihe von Wörtern, die eindeutig griechischen Ursprungs sind. Eines der ersten indischen Werke über Geburtsastrologie, das Yavanajataka (270 n.Chr.), ist eine ausgewiesene Übersetzung aus einem griechischen Original. David Pingree folgert, dass der ursprüngliche Text aus Alexandrien stammen könnte.10

4. Eine ganze Reihe griechischer und römischer Astrologen arbeitete siderisch. In dem Kapitel über die Tierkreiszeichen finden wir bei Valens folgendes unmißverständliche Zitat: „Widder ist wäßrig in der Natur, erfüllt mit Donner und Hagel. Insbesondere die ersten Abschnitte bis zu dem Äquinoktialpunkt sind voller Stürme...etc."11. Er hat zuvor schon das Zeichen Widder aus astrologischer Sicht beschrieben, und diese Stelle bezieht sich auf die „Wirkungen" der Sonne während sie dieses Zeichen durchläuft. Es geht also aus diesem Text nicht nur klar hervor, dass der Anfang des Widders nicht mit dem Frühlingspunkt gleichzusetzen ist, sondern auch, dass der Frühlingspunkt als ein jahreszeitlicher Faktor von den eigentlichen Tierkreiszeichen zu unterscheiden ist.

5. Der tropische Tierkreis in der uns geläufigen Form wurde offenbar von griechischen Astronomen eingeführt. Als erster setzte Euktemon (5.Jahrh. v.Chr.) die Äquinoktien und Solstitien mit den Anfängen der Zeichen gleich – was einen rein kalendarischen Zweck hatte. Der Entdecker der Präzession Hipparchus von Nicäa (2.Jahrh. v.Chr.) definierte den Tierkreis ebenfalls tropisch. Eine Einführung dieses Tierkreises in die astrologische Praxis scheint sich aber erst mit Claudius Ptolomäus (2. Jahrh.) zu vollziehen, dessen Astronomie auf Hipparchus beruhte12. Er lieferte mit dem Almagest das bis in die Neuzeit herrschende kosmologische Paradigma, und die Überlegenheit seiner astronomischen Tabellen gegenüber seinen Vorgängern hat sicherlich entscheidend dazu beigetragen, dass in der abendländischen Tradition der tropische Zodiak sich allmählich durchsetzte.

6. Ein Vorläufer der tropischen Einteilung war möglicherweise das chaldäische System der Aufstiegszeiten13, das aus zwölf symmetrisch zum Frühlingspunkt angeordneten Abschnitten der Ekliptik bestand, aber von den eigentlichen Tierkreiszeichen unterschieden wurden. Die Griechen identifizierten diese Segmente mit den Zeichen. Statt also zu definieren, dass Abschnitt 1 mit 10° oder 8° Widder beginnt – wie es die Babylonier taten - wurde Abschnitt 1 mit dem ganzen Zeichen Widder gleichgesetzt etc.

7. Die Planetenpositionen in den Horoskopbeispielen aus der Anthologie sind offensichtlich siderisch, und dasselbe gilt für Horoskope von Palchus und Rhetorius aus dem 5. und 6. Jahrhundert14. Letztere Autoren kannten schon die Ephemeriden des Ptolomäus.

8. Aus einem Kommentar von Theon von Alexandrien (4.Jahrh.) geht hervor, dass Astrologen die Planetenpositionen aus den ptolemäischen Planetentafeln oft siderisch umrechneten. Der Experte für antike Astronomie B.L.van der Waerden folgert: „Der Bericht des Theon zeugt sehr deutlich von der Popularität des siderischen Tierkreises unter den Astrologen der letzten römischen Periode"15.

abb 39. Theon von Alexandrien überliefert die ältere Theorie der Trepidation, wonach der Frühlingspunkt lediglich um einen mittleren Widderpunkt oszilliert – und zwar mit einem maximalen Abstand von 8°16. Zu dieser Theorie formulierte später der andalusische Astronom Hasarkiel (11.Jahrh.) ein mathematisches Modell17 (Abb.3). Erst nach Kopernikus wurde die Trepidationstheorie allmählich aufgegeben.

10. In den ersten Jahrhunderten der arabischen Astrologie scheint ein siderischer Tierkreis benutzt worden zu sein, der allerdings seinen Nullpunkt um etwa 4° gegenüber dem ursprünglichen, mesopotamischen Zodiak verschoben hatte (der Ayanamsa, der heute in Indien benutzt wird, liegt dazwischen). Der berühmte Meister Abu Masar (8.-9. Jahrh.) erklärt in seiner Einführung in die Astrologieim Zusammenhang mit dem Zeichen Fische: „in seinem letzten Abschnitt befindet sich der Frühlingspunkt", während bei Widder zu lesen ist, seine Tage seien „länger als die Tag- und Nachtgleiche"18. Ähnlich drückt er sich bei den übrigen Zeichen aus. Diese Definitionen verweisen eindeutig auf einen siderischen Zodiak.

Zusammenfassend lässt sich folgern: Estens ist das astrologische System ursprünglich mit einem siderischen Tierkreis konzipiert worden (aus welchen Gründen auch immer); zweitens hat sich der siderische Tierkreis bis in das Mittelalter hinein parallel zum tropischen Tierkreis gehalten, wobei siderische und tropische Konzepte oft vermengt wurden; drittens waren sich die Astronomen bis zur Renaissance nicht über die Konsequenzen der Präzessionesbewegung im Klaren, und hielten an einer Trepidationstheorie fest; viertens ist die indische Astrologie keineswegs ein völlig anderes System als die klassische abendländische Astrologie, sondern eine Abwandlung, die denselben Ursprung wie diese hat; und schliesslich ist die eminente Bedeutung, die der Tierkreis in der hellenistischen, arabischen und vedischen Horoskopie innehatte, durch die moderne, tropische Astrologie stark relativiert worden.

Aber wenden wir uns der praktischeren Frage zu: Was passiert denn, wenn wir Horoskope siderisch betrachten, und dabei die klassischen Methoden zugrundelegen? Nach meiner Erfahrung werden viele Zusammenhänge einfach direkter aus dem Horoskop ersichtlich, ohne zusätzliche, oft feinere Elemente des Geburtsbildes bemühen zu müssen. Auch kommt man mit den klassischen sieben Planeten viel weiter, ohne gleich die Transsaturnier heranzuziehen, und es bestätigen sich ihre klassischen Domizile. Ich möchte versuchen, die Qualität dieser „Aha-Erlebnisse" anhand weniger Beispiele zu vermitteln, in denen die Stärkung der Planeten durch die Würden sowie ihre Rolle als Hausherrrscher deutlich wird.

abb 4

Das Horoskop des Boxers Mohammed Ali (Abb.4) zeigt Mars im Widder (Domizil) im zehnten Haus (nach einem inäqualen System wäre er in neun). Damit wird Mars zur dominantesten Wesenskraft des Horoskops, abgesehen davon, dass durch die Hausstellung Durchsetzungskraft und Wettkampf zu zentralen Inhalten seines Berufs werden. Mars regiert das fünfte Haus, womit die sportlich-spielerische Komponente ebenfalls angezeigt ist. Man beachte, dass tropisch Mars in seinem Exil stehen würde, also wesentlich schwächer, und dass sein Dispositor Venus (dann in Wassermann) eine Karriere als Boxer keineswegs erklären würde. Siderisch betrachtet zeugt Venus - dann als Herrscher von 4 - vielmehr von einer harten Kindheit, da sie rückläufig und im engen Quadrat zu Saturn steht, der die Rezeption durch seine schwache Stellung nicht annehemen kann. Die Stellung des Aszendentherrschers Mond im Steinbock (Exil) unterstreicht dies. Saturn im Fall (und Herrscher von 8) im zehnten Haus sorgte für seine jahrelange Sperrung und den Entzug des Meistertitels.

abb 5

Bill Gates Horoskop (Abb. 5) ist ein Paradebeispiel für einen starken Merkur: er ist Aszendentherrscher, steht in Jungfrau in seiner Erhöhung und in einem Eckhaus, frei von den Strahlen der Sonne. Abgesehen davon, dass Hermes der Gott der Kaufleute war, zeigt der Zwillingsaszendent und dieser Merkur überdeutlich den Erfindungsgeist, die intellektuelle Veranlagung und das Interesse für Kommunikation oder Informatik. Tropisch würde Merkur bei weitem nicht diese herausragende Position einnehmen. Man beachte auch, das in diesem Horoskop drei Planeten in hohen Würden stehen - Merkur, Venus und Saturn (Dispositor des für Geldangelegenheiten wichtigen Glückspunktes, im zehnten Haus hiervon). Es liessen sich noch weitere Punkte erörtern wie die Dominanz des zweiten Hausherrschers, der Herrscher von 10 in Haus 3 in enger Konjunktion zu Regulus und Pluto, u.e.m.

abb 6

In Freuds Horoskop (Abb. 6) musste immer schon der Skorpionaszendent für seine Sexualtheorien herhalten. Kurioserweise kommt Phillipp Schiffmann aufgrund von Freuds Charakter zu dem Ergebnis, „Freud war ein Waagetyp"19. Nun, siderisch war Freud tatsächlich Aszendent Waage. Und sein Werk wird sehr gut durch das Berufshaus 10 angezeigt: es ist das Zeichen Krebs (Psychologie), und der Herrscher ist in Erhöhung (gute Wahrnehmung, Erfolg) und zusammen mit Merkur (Herrscher von 9 - Weltbild, Wissenschaft - sowie der Grenze am Asz.) im achten Haus (Tiefenpsychologie, Transformationsprozesse). Auch hier finden wir drei Planeten in Würden oder Erhöhung - Mond, Sonne (Herrscher von elf = Projekte, Vereinigungen) und Jupiter, während im tropischen Zodiak alle Planeten peregrin wären.

abb 7

Dass Planeten in Würden nichts über die moralische Güte eines Menschen besagen, wohl aber die herausragende Position des Geborenen anzeigen können, zeigt sehr gut das Horoskop von Hitler (Abb. 7): Er hatte vier Planeten im Widder (darunter den extrem verletzten Aszendentenherrscher Venus), und natürlich Sonne und Mars (und eben nicht Venus) überaus stark in Erhöhung bzw. Domizil und in einem Eckhaus. Das bedarf wohl keines weiteren Kommentars. Seine aussergewöhnliche Karriere wird zusätzlich durch den Herrscher von 10 in applikativer Konjunktion zum „Erfolgsplaneten" Jupiter angezeigt, der wiederum im Domizil steht (und nicht im Fall) und per Zeichen die Sonne und den Mars trigonal aspektiert. Für das katastrophale Ende ist natürlich der exilierte Saturn (Herrrscher der Grenze am Asz. und Geburtsgebieter) in 10 im Quadrat zu diesen Planeten und zum Aszendentenherrscher zuständig.

Die Beispiele ließen sich natürlich fortführen. Die alte Astrologie mit ihren Planetenwürden ist meiner Überzeugung nach keineswegs so obsolet, wie manche meinen. Ihre wirkliche Bedeutung erschliesst sich aber womöglich nur dann, wenn wir den ursprünglichen siderischen Zodiak zugrundelegen. Wie lässt sich aber dieser siderische Tierkreis theoretisch begründen? Und wo ist dann der tropische Tierkreis einzuordnen? Diesen Fragen möchte ich mich abschliessend zuwenden.

Der tropische Zodiak hat den Vorteil einer sehr klaren Definition - der Frühlingspunkt lässt sich exakt berechnen, und ausserdem hängt er mit einem sehr auffälligen Phänomen zusammen: er markiert mit den übrigen Sonnenwenden die Jahreszeiten. Dies ist ein Argument, das immer wieder zugunsten des tropischen Tierkreises angeführt wird. Und es mutet sehr „wissenschaftlich" an, weil er einen Zusammenhang mit Kräften der Natur suggeriert. Will man aber die astrologische Symbolik der Tierkreiszeichen mit den Jahreszeiten begründen, so kommt man in Erklärungsnot.

Von Johannes Kepler stammt folgende bemerkenswerte Äusserung: „Aber nichts ist empörender als die nahezu ausschliessliche Sorge gewisser Astrologen, die zwölf Domizile in einer kindlichen Leichtgläubigkeit ohne alle begründete Überlegung oder wissenschaftliche Methode auf die sieben Planeten zu verteilen ... Wir wollen zugeben, dass in einigen Fällen die Wahrscheinlichkeit für diese Aufteilung spricht – wie im Falle des Saturn, dem man die winterlichen Zeichen zuschreibt.... Aber in solchen Fällen wie beim Jupiter erweist sich sofort die Sinnlosigkeit."20

Kepler ist eigentlich sehr konsequent, wenn man bedenkt, dass seine Argumentation sich an die aristotelische Physik und an Ptolomäus anlehnt. Dieser war ja sehr bemüht, die astrologischen Wirkungen von natürlichen Qualitäten abzuleiten (anders als Dorotheus oder Valens). Die ptolomäische Astrologie ist sehr „meteorologisch" - und sehr kausalistisch. Aber gerade diese Denkweise, die quasi-physikalische Einflüsse der Planeten postuliert, führt m.E. in eine Sackgasse. Möglicherweise ist Kepler auch aufgefallen, dass die Planetenwürden auf dem tropischen Zodiak nicht so recht funktionieren.

Aber auch wenn man die Symbolik der Zeichen als jahreszeitlich bedingt akzeptiert, entsteht ein weiteres Problem: In der südlichen Hemisphäre kehren sich die Jahreszeiten um. Ist dann der argentinische Widder eine Waage? Würden dann die Zeichen mit Überquerung des Äquators kippen? Plötzlich steht dann Jupiter nicht in Krebs, sondern in Steinbock?

Wie man sieht, birgt die Begründung des Tierkreises und der Domizile anhand der Jahreszeiten unlösbare Widersprüche. Es wäre dennoch denkbar, dass der Frühlingspunkt den Ausgangspunkt eines „Energiefeldes" markiert, der etwas anderer Natur ist.

Aber Keplers Äusserung scheint mir auch aus einem anderen Grund sehr folgerichtig. Schliesslich war er ein Verfechter des heliozentrischen Weltbildes. Im geozentrischen Weltbild wurde der Tierkreis als Primum mobile, als letzte, alles umfassende Sphäre gedacht, innerhalb welcher sich die Fixsterne (präzessional) und die Planeten bewegten, und die diesen unteren Sphären ihre tägliche Rotationsbewegung mitteilte. Die westliche Astrologie hat den tropischen Zodiak zusammen mit dieser geozentrichen Sicht übernommen. Aber paradoxerweise ist gerade dies eine Anschauung, welche mit dem heliozentrischen Weltbild unvereinbar ist. Denn nun erweist sich der Frühlingspunkt und der damit beginnende Jahresrhytmus als eine Funktion der Erdbewegung um die Sonne, die in keinerlei Beziehung steht zu den Planetenbahnen. Nicht umsonst sind Astrologen wie Morin de Villefranche und Placidus de Titis, die einen letzten heldenhaften Versuch unternahmen, die Astrologie rational und im Einklang mit der ptolomäischen und aristotelischen Philosophie zu erklären, Geozentriker gewesen. Heliozentriker wie Kepler oder Abdias Trew (17.Jahrh.)21 stellten den Tierkreis in Frage (nicht die Astrologie als Ganzes).

Die Vorstellung des Sternenhimmels, in dem der Tierkeis eingebettet ist, als einer alles umschliessenden Matrix ist uralt und hat einen tief archetypischen Charakter. Sie wird bis heute repliziert, indem z.B. der Tierkreis aussen im Horoskop gezeichnet wird. Der siderische Tierkreis bewahrt auch in der Heliozentrik diese Eigenschaft: Es ist der Sternenraum um das Sonnensystem, der in jene 12 Energiefelder eingeteilt wird, die wir Tierkreiszeichen nennen. In einer solchen Anschauung lassen sich die Planeten als innerhalb dieser Matrix wandernd oder in dessen Zeichen „wohnend" denken. Die Zeichen sind hier nicht abhängig von der Erdbewegung, sondern können als Abbild oder Codierung eines das Sonnensystem umfassenden Mediums begriffen werden, auch wenn wir nicht genau wissen, worauf die spezifische Orientierung des Tierkreises zurückzuführen ist22. Systemisch betrachtet ist die Milchstrasse die dem Sonnensystem übergeordnete Ebene. Es ist aus den Kräften der Milchstrasse hervorgegangen.

abb 8Der tropische Tierkreis wäre hingegen ein reines „Erdfeld". Stellen wir uns vor, wir stehen auf dem Nordpol und „identifizieren" uns mit der Erdachse (Abb. 8). Der Äquator wäre dann der Erdhorizont, der die Ekliptik an den Äquinoktialpunkten schneidet, sodass der tropische Widder- bzw. Waagepunkt die Asz.-Desz.-Achse bilden. Alfred Witte spricht folgerichtig vom Tierkreis als vom „Erdhoroskop". Er schreibt: „Die Einwirkung der Planeten auf die Erde als Körper wird durch die Stellung der Planeten zur Meridianebene der Erde Krebs-Steinbock ... verursacht... 0°Krebs ist der Schnittpunkt des Erdmeridians mit der Ekliptik..." und weiter unten: „Das Erdhoroskop ist also für alle Menschen maßgebend."23 Die tropischen Zeichen sind „Erdhäuser", und haben eine Affinität mit den individuellen Häusern des Horoskops, eher als zu den Tierkreiszeichen. Der tropische Tierkreis kann als ein kollektives Häusersystem begriffen werden, aber das System der Würden, von dem sich der archetypische Charakter der Zeichen ableitet, lässt sich nicht darauf beziehen. Alfred Witte und seine Nachfolger arbeiten auch nicht mit den Würden. Sie werten aber den Frühlingspunkt und die weiteren Kardinalpunkte als eigenständige Faktoren, die z.B. dirigiert werden dürfen. Ich frage mich nur: in Bezug auf was, wenn nicht auf einen siderischen Hintergrund?

abb 9Es ist im Grunde das, was im Westen auch propagiert wird, wenn von den Tierkreiszeitaltern die Rede ist: der Frühlinsgspunkt wird hier zum Indikator für das Kollektiv, dessen „Charakter" sich in Mythenbildungen, Religionen, Kulturformen und entsprechenden Wertmaßstäben niederschlägt, und sich im Laufe der Geschichte wandelt. Diese Qualität wird aber den siderischen Zeichen zugeschrieben, in unserem Zeitalter den Fischen (bzw. der Achse Fische-Jungfrau). Wir können also den Äquinoktialpunkt als einen kollektiven Aszendenten auffassen, der präzessional von einem (siderischen) Zeichen zum nächsten wandert (Abb. 9). Die restlichen Erdhäuser würden die Einstellung des Kollektivs zu weiteren Lebensbereichen beschreiben.

Es lassen sich also folgende Hypothesen aufstellen:

1. Der siderische Tierkreis ist die archetypische Matrix, auf die sämtliche Faktoren eines Horoskops (inklusive Frühlingspunkt) bezogen werden.

2. Der siderische Tierkreis bildet ein Gefüge von Verhältnissen, das die Häuser, die Aspekte sowie verschiedene „Zeiteinheiten" etc. artikuliert.

3. Er bildet das Medium, innerhalb dessen sich die Planeten des Sonnensystems bewegen, und welches für die charakteristische Prägung der Horoskopfaktoren sorgt. Dazu gehört auch das klassische Konzept der Domizile, Erhöhungen und weiteren Würden.

4. Der tropische Tierkreis bildet ein System von Edhäusern. Diese beschreiben verschiedene Kollektivbereiche, die ebenfalls von den (siderischen) Tierkreiszeichen „eingeprägt" werden. Eine Unterscheidung dieser Einprägungen ist naturgemäss schwierig, da sie sich erst in sehr grossen Zeiträumen verändern.

5. Im individuellen Geburtshoroskop könnten die Stellungen der Sonne und der Planeten in den tropischen Erdhäusern Aufschluss darüber geben, wie sich der Geborene in Bezug auf das Kollektivgeschehen eingliedert und wahrnimmt.

6. Die Erdhäuser könnten anzeigen, wie gesellschaftliche Einstellungen zu bestimmten Lebensbereichen den Geborenen konditionieren, je nachdem in welchen Erdhäusern sich welche Planeten etc. befinden.

7. Die Erdhäuser sind für die Mundanastrologie (die Ptolomäus übrigens betonte) besonders relevant, und die Übergänge der Sonne über den Frühlingspunkt und die übrigen Wendepunkte behalten hierfür ihre Gültigkeit.

Ausgehend von der siderischen Perspektive gilt es, die tropischen Zeichen im Sinne von Erdhäusern neu zu verstehen, um so zu einer Anschauung zu gelangen, die beide „Tierkreise" sinnvoll integriert, ohne die so wertvollen Prinzipien der klassischen Astrologie aufzugeben. Ich hoffe, einige Anregungen für eine solche Integration geliefert zu haben. Auf dieser Basis können sich auch jene beiden Geschwistertraditionen wieder annähern, die seit Jahrhunderten getrennte Wege gegangen sind: die vedische und die abendländische Astrologie.

 

Rafael Gil Brand

 

Literatur

1. Der in Indien offizielle Lahiri-Ayanamsa beträgt für Januar 2004 23°54'. Aus Gründen, die ich hier nicht weiter erörtern kann lege ich einen um 33' kürzeren Ayanamsa zugrunde.

2. Vrgl. etwa astrologische Schulrichtungen wie die Hamburger Schule, das API oder Addeys Theorie der Harmonics. S.a. den Artikel von Peter Schlapp Warum die alten Zöpfe überholt sind, in Mercur 6/2002.

3. David Pingree (Hrg.), Dorothei Sidonii Carmen astrologicum, Teubner, Leipzig 1976.

4. Vettius Valens, The Anthology, The Golden Hind Press Berkeley Springs 1994.

5. S.a. Rafael Gil Brand, Lehrbuch der klassischen Astrologie, Chiron V., Mössingen 2000.

6. Hephaistio of Thebes, Apotelesmatika, Buch II, Kap.18, The Golden Hind Press, Cumberland 1998.

7. Vettius Valens, The Anthology

8. Abraham ibn Ezra, Libro de los juicios de las estrellas, Tomo I, Ed. Biblioteca de Sirventa.

9. S.a. meinen Artikel Die wahren Häuserstellungen der Planeten in Meridian 4/94.

10. David Pingree (Hrg., Übers., Komm.), The Yavanajataka of Sphujidhvaja, Harvard University Press, London 1978.

11. Vettius Valens, The Anthology

12. S.a. mein Artikel Zur Entstehung des tropischen Tierkreises, Zeitschrift für Anomalistik Nr.3.

13. Otto Neugebauer, A History of Ancient Mathematical Astronomy, New York 1974.

14. Otto Neugebauer, H.B. van Hoesen, Greek Horoscopes, Philadelphia 1959.

15. B.L. van der Waerden, History of the Zodiac, Archiv für Orientforschung, vol 15, 1952.

16. Otto Neugebauer, A History of Ancient Mathematical Astronomy

17. Julio Samsó, La trepidación en Al-Andalus, in Astronomia y Astrologie de los orígenes al Renacimiento (Hrg. Perez Jimenez A.), Ed. Clásicas, Madrid 1994.

18. Burnet, Yamamoto, Yano (Hrg.), Abu Masar: The Abbreviation of the Introduction to Astrology. E.J.Brill, Leiden 1994.

19. Philipp Schiffmann, Die Falschen, die uns die Arbeit so schwer machen, in www.sternwelten.at

20. Johannes Kepler, Von den gesicherten Grundlagen der Astrologie, Chiron Verlag, Mössingen 1998.

21. AbdiasTrew, Grundriss der verbesserten Astrologie, Chiron Verlag, Mössingen 1996.

22. Eine erste Annäherung an diese und ähnliche Fragen – wenn auch von einem tropischen Standpunkt aus - habe ich in meinen Artikeln "Astrologische Positionssysteme" (Meridian 3/94) 
     und "Die zodiakalen Weltzeitalter" (Meridian 1/2000) versucht.

23. Alfred Witte, Der Mensch – eine Empfangsstation kosmischer Suggestionen, Witte-Verlag, Hamburg 1962